Bio

Über seinen Vater, der den Fünfjährigen mit dem Akkordeonspiel vertraut machte, entdeckte Matthias Georg Kendlinger seine Liebe zur Musik – heute kann Kendlinger auf weit über 30 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken.

Die sinfonische Dichtung „Der verlorene Sohn“ ist Kendlingers erstes Werk für Sinfonieorchester, mit dem sich der Österreicher 2006 im Gewandhaus Leipzig als Komponist vorstellte. Seither folgten unter anderem drei Sinfonien, das seiner Frau Larissa gewidmete gleichnamige Klavierkonzert, das Cellokonzert „Unser Vater“ sowie das Violinkonzert „Galaxy“. Renommierte Konzerthäuser Europas wie die Elbphilharmonie Hamburg, die Kölner Philharmonie, die Philharmonie Luxembourg, die Konzerthäuser in Berlin, Kopenhagen, Oslo und Helsinki sowie der Wiener Musikverein lieferten hierfür die Podien.

Fünf weitere Uraufführungen, beispielsweise die sinfonische Dichtung „Mission Mars“ und die Dichtung für Klavier „Seelenträume“, sind für 2021 geplant.

Gegenwärtig arbeitet Kendlinger an seiner ersten Oper „Der Priester“, aus der bereits die Ouvertüre (Voraufführungen 2015 und 2018 auch in der Fassung für Klavier) sowie die Arie „Lebenslied“ (Song of Life) für Klavier und Bass (2018) zu hören waren.

Bislang veröffentlichte Kendlinger bei „K21“ (Classical music of the 21st century) die Einspielungen seiner Werke „Der verlorene Sohn“, „Manipulation“ und „Heilung“ (2013), das Klavierkonzert „Larissa“ mit dem Pianisten Philipp Scheucher (2016), das Violinkonzert „Galaxy“ mit dem Geiger Robert Stepanian und seine zweite Sinfonie „Die Österreich-Ukrainische“ (2020). Zudem erschien 2016 mit dem Akkordeonisten Dmytro Zharikov bei „DaCapo Austria“ ein Album seiner frühen Walzer und Polkas.

Werke